Erlebnisreisen Äthiopien
Sie suchen das besondere Erlebnis? Dann erklimmen Sie doch mal z.B. den Kraterrand eines aktiven Vulkans oder treffen sie Naturvölker, die noch ihre althergebrachten Riten und Gebräuche leben und pflegen. Unsere Erlebnisreisen Äthiopien fordern ihren Geist und z.T. auch ihren Körper damit Ihr persönlicher Traum wahr werden kann.
Hier einige Beispiele von unseren Erlebnisreisen Äthiopien:
Historische Route und Danakil


Tag 1 Addis Abeba
Flug nach Addis Abeba mit Lufthansa via Khartum. Begrüßung bei Ankunft und Transfer ins Hotel
Tag 2 Bahar Dar
Früher Flug nach Bahar Dar am Südufer des Tana Sees.
- Bootsfahrt zu d. Inselklöstern Ura Kidane Mihret, Azua Mariam
- Ausflug zum ‚Tis Isat’, zu den Wasserfällen des Blauen Nil,
- Besuch der kleinen ethnischen Gruppe der Weyto/Woito
- Sonnenuntergang über dem See von der Hotel-Terrasse
Tag 3 Gondar
Das Camelot Äthiopiens: Gondar
- Palastanlage Gemp – Weltkulturerbe
- Kirche Debre Berhan Selassie - einmalige Deckengemälde
- Bad des Fasiledes – kleines Wasserschloss
Tag 4 Simien Mountains Nationalpark
- Über Wolleka, früheres Dorf der äthiopischen Juden - Felasha
- In die spektakuläre Bergwelt des Semien Mountains NP – UNESCO Weltnaturerbe,
- Kurze Wanderungen an Stellen mit einmalige Panoramen
Tag 5 Axum
Wolkefit Pass, Blick auf Schachfiguren, Tekeze Tal
Zum Rom Äthiopiens: Axum, heilige Stadt äthiopischer Christen
Krönungsstätte ihrer Kaiser, Residenz der Königin von Saba
Tag 6 Axum
- Stelenpark – Welterbestätte, die ‘Rom’-Stele ist zurück
- Marienkirchen, Kapelle mit der Bundeslade (kein Zutritt)
- Neues Museum, Grabmale Könige Kaleb, Meskal + Remhai
- Palast der Königin von Saba
Tag 7 Hawzien
- Adwa Berge, hier besiegte Menelik II 1896 die Italiener
- Yeha – Mondtempel aus voraxumitischer Zeit 5. JH BC
- Debre Damo – ältestes Kloster, 5.JH AC, keine Frauen!
Hawzien
Tag 8 Mekele
- Felsenkirchen der Geralta Region
- Wukro - Felsenkirchen
- Negash Moschee,Grab–1.Siedlung d Anhänger Mohammeds
- Mekele – Residenz Kaiser Johannes IV (Museum)4
Tag 9 Ahmed Ela
Nach Wukro Cherkos führt Ihre Weg östlich entlang einer alten Kamelkarawanenstrecken nach Birehale mit einem bunten Wochenmarkt und weiter zum Campstandort bei Ahemed Ela
Tag 10 Asale
Wagen Sie sich zum heißesten Ort der Erde: besuchen Sie Dallol und die farbenfrohe geologisch interessante ‚Mondland-schaft’ und heißen Quellen. Sie treffen auf Kamelkarawanen und sehen die Salzgewinnung am Lake Asale. Betrachten Sie die bizarren Landformationen vom letzten Erdbeben 2005. Dallol liegt 116m unter dem Meeresspiegel und ist der tiefste Punkt Afrikas.
Tag 11 Erta Ale
Heute stellen Sie sich einer Herausforderung. Sie wagen den Weg zum einzigen ständigen Lavasee der Welt. bei unerbittlicher Hitze geht es über abenteuerliche Pisten zum Basislager in der Nähe eines Afar Dorfes. Bei Nacht setzen Sie von Dodom aus Ihren Weg mit dem Kamel oder zu Fuß fort. Ihr Ziel ist der Kraterrand.
Tag 12 Lake Afrera
Hier beobachten Sie bei Mondschein die vulkanische Aktivität, phantastische Szenen vor der unendlichen Weite der Wüste, und erleben einen unvergesslichen Sonnenaufgang. Mit vielen Pausen geht es zurück zum Camp Dodom und nach einer Rast weiter mit dem Geländewagen zum Lake Afrera
Tag 13 Mekele
Sie verlassen die unwirtliche Danakil und fahren zurück nach Mekele.
Tag 14 Lalibela
Durch phantastische Bergwelt mit einmaligen Panoramen zum
Jerusalem Äthiopiens: Lalibela – Weltkulturerbe
Tag 15 Lalibela
Der weltberühmten Felsenkirchen, ein 8. Weltwunder
Kaffeezeremonie
Tag 16 Kembolcha
Über den Hayk See in traumhafter Lage mit einem der einfluss-reichsten Inselklöster Istefanos + Papyrusbooten über Dessie
Weiter die Bruchstufe hinunter nach Kembolcha
Tag 17 Kembolcha
Sie folgen ab Kembolcha der Strecke in die Danakil Senke und besuchen den farbenfrohen Montagsmarkt in Bati. Auf dem berühmten Kamelmarkt treffen sich seit Jahrhunder-ten die Afar mit den Bewohnern des Hochlandes zum Aus- tausch von Waren und Neuigkeiten.
Tag 18 Debre Berhan
25 km nach Kembolcha überwinden die Bruchstufe von 500m
in den großen Graben - grandiose Ausblicke
- buntes Bergdorf Debre Sina in traumhafter Lage
- Tamaber Pass (3.250m) mit von den Italienern erbautem 580m langem Tunnel und Sicht bis zum Awash Fluss.
Tag 19 Guassa Plateau
- faszinierende Hochgebirgslandschaft mit afro-alpiner Flora.
- Gelada Baboons (Blutbrustpaviane) sind hier zu sichten.
- traditionelle Dörfer mit steinernen Rundhäusern.
- Vieh, Kamele, Stoffe, Salz und Gewürze werden gehandelt
Tag 20 Ankober
- früherer Durchgangsort für Karawanen
- Residenz Meneliks vor Gründung von Addis Abeba
- „In den Wolken“ mit phantastischen Aussichten.
Tag 21 Addis Abeba
Mit verschiedenen Stopps erreichen Sie heute Addis Abeba ‘Neue Blume’ Hauptstadt seit gut 100 Jahren, heute Sitz der Afrikanischen Union und „Heimliche Hauptstadt Afrikas“. Dritthöchste Metropole der Welt.
Tag 22 Addis Abeba
- u.a. mit dem Nationalmuseum mit Lucy
- Mercato, dem größten offenen Markt Afrikas
- Mt Entoto – atemberaubender Panoramablick auf Addis
Nationalgericht mit Kaffeezeremonie und tradit. Tänzen
Transfer zum Rückflug
Tag 23 Frankfurt
Ankunft in Frankfurt
Erlebnisreise Äthiopiens Osten und Süden
Tag 1 Addis Abeba
Flug mit Ethiopian Airlines nonstop nach Addis Abeba
Tag 2 Addis Abeba
Bei Ankunft in der dritthöchsten Hauptstadt der Welt am frühen Morgen begrüßt Sie Ihr Englisch sprechender Reiseleiter Sefiw, der Sie auf Ihrer Reise begleitet. Heute findet die eindrucksvolle Demera Prozession vor dem Meskal Fest statt, In Addis besonders schön mitzuerleben. Am Nachmittag besichtigen Sie Addis Abeba. Die ‚Neue Blume’ ist eine faszinierende Mischung aus Tradition und Moderne. Wellblechhütte und Hochhaus stehen dicht beieinander. Neben dem Stadtzentrum besuchen Sie das Nationalmuseum mit Lucy, den Mercato, den größten offenen Markt Afrikas, und genießen vom Mt. Entoto einen atemberaubenden Panoramablick auf das ausgedehnte Addis. Die heutige Metropole, 1887 von Menelik II als neue Residenz gegründet, wuchs sehr rasch und wurde eine Ansammlung vieler einzelner ethnischer Dörfer inzwischen mit einer Gesamtfläche von 250 qkm. Dies erklärt das viele Grün und die Waldstreifen zwischen den einzelnen Stadtteilen und die sagenhaften 200 verschiedenen Vogelarten.
Tag 3 Harar
Flug in den Osten nach Dire Dawa.
In ca 1 Stunde erreichen Sie auf kurvenreicher Strecke mit einmaligen Ausblicken in die Tiefebene das Hochplateau mit Harar, der einzigen Stadt des Landes mit einer starken Stadtmauer um die Altstadt. Heute erkunden Sie Harar, die heilige Stadt des Islam, Neu auf der Welterbeliste. Die Stadt ist seit Jahrhunderten geistiges und wirtschaftliches Zentrum der äthiopischen Muslime. Lange durfte sie von Ungläubigen nicht betreten werden. Sie besuchen die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten und wandern durch die historischen Altstadt mit ihren Toren, verwirrend engen Gassen, unzähligen Moscheen und bunten Märkten. Die Bewohner Harars sind bekannt für ihr Handwerkskunst im Weben, Korbflechten und Buchbinden. Am frühen Abend verfolgen Sie das Spektakel der Hyänen-Männer.
Tag 4 Awash
Die Straße von Harar über den christlichen Wallfahrtsort Kulubi nach Awash gehört zu den landschaftlich schönsten Strecken Äthiopiens. Die Fahrt durch Kaffee- und Sorghun-Feldern sowie Chat Anbau an den Berghängen bietet immer wieder herrliche Panoramen.
Tag 5 Nazareth
Diese Region liegt in einer der aktivsten geologischen Zonen der Erde. Zum Schutz von Soemmering Gazelle, Grevis Zebra, Beisa Oryx 1966 eingerichtet, bietet der Park phantastische Landschaftsbilder: im Norden die heißen Quellen Filowa in tropischer Oase, im Zentrum der Fantale Vulkan mit bewaldetem Krater, im Südwesten der Awash, seine Wasserfälle und Schlucht inmitten weiter Grassteppen. Gehen Sie auf die Pirsch nach Gazelle, Kudu und Zebra. Sie fahren weiter mit Stopp am Basaqua See bei Metahara. Hier treffen Sie auf Flamingos und Flusspferde. Savannenlandschaft entlang des Awash Flusses und Formationen erkalteter Lava prägen die Strecke nach Nazareth.
Tag 6 Goba
Auf dem Weg in die Bale-Region geht es vorbei an Sodere. Vulkanische Mineralquellen speisen die beiden Swimming Pools im Park des Recreation Center direkt am Awash mit seinen Flusswäldern aus riesigen Bäumen und bunter Vogelwelt. Sie durchqueren dann eine der staatlichen Getreidekammern mit Sorghun, Mais und Gerstefeldern. Weiter geht’s durch grandiose Natur mit herrlichen Ausblicken zum Hauptquartier des Parks in Dinsho. Bale ist eine ganz eigene Welt, eingebettet in das Hochplateau des südlichen Äthiopien. Die ausgedehnte Gebirgsregion hat alpines Klima. Sie wird in west-östlicher Richtung von der Harenna Felswand geteilt. Sie halten teilweise zu Fuß auf der von Johanniskraut gesäumten Grasebene Ausschau nach dem Bergnyala und Menelik’s Buschantilope. Die Vogelwelt bei Dinsho wird Sie begeistern. Weiter geht es nach Goba.
Tag 7 Negele
Im Nationalpark erwarten Sie heute weite Moorlandschaften, ursprüngliche Wälder, Kosso- und Wacholderbäume. Die klaren Gebirgsbäche zählen zu Afrikas besten Fischgründen für Forellen. Auf der höchsten Allwetterstraße Afrikas folgen Sie auf 4000 m Höhe den Spuren des Abessinischen Wolf über das Sanetti Plateau. Im Herbst blühen zahlreiche Pflanzen. Im Süden fällt das Plateau jäh ab. Ursprünglicher Wald bedeckt die tiefer gelegenen Flächen sowie Farne und Moose – eine märchenhafte Landschaft, die endemischen Pflanzen, Amphibien und Insekten Lebensraum bietet. Sie entdecken hier auch wilde Kaffeepflanzen. Weiter geht es durch eine von Touristen unberührte Region ständig bergab vorbei an Hirten und Kameltreibern über Dola Mena nach Negele. Begeisterte Vogelliebhaber halten hier Ausschau nach seltenen Spezies und endemischen Arten wie Prince Ruspolis Turaco.
Tag 8 Yabelo
Weiter geht es durch Enset Pflanzungen und wilde Kaffeesträucher. Die Falsche Baname bietet eine beliebte brotähnliche Nahrungsgrundlage. Bald wird die Landschaft wilder und trockener, bis Sie das Land der Borena mit ihren Rinderherden ‚Boran Zebu’ und Yabelo an der Hauptverbindungsstraße nach Kenia erreichen.
Tag 9 Yabelo
Besuch der Borena, berühmt für ihre ‘singenden Brunnen’. Borena sind Halbnomaden und stolz auf ihre Viehherden. Bei Trockenzeit tränken sie die Rinder mit Grundwasser, das aus tief in den Fels geschlagene Brunnen geschöpft wird. Ihre Dörfer zeigen gegen die Hitze eine unver-gleichliche Bauweise. Die Häuser mit rechteckigem Grundriss tragen ein einseitig oft bis 1,50m vorspringendes Flachdach als Schattenspender. Das Dach ist mit Erdreich bedeckt und bewachsen. Die Wände werden mit Lehm/Dung-Mischung verputzt. Weiter geht es nach El Sod, auch House of Salt genannt. Seit Jahr-hunderten ‚ernten’ hier die Borena Männer mit einfachsten Hilfsmitteln aus einem Kratersee mühsam das kostbare Salz und trocknen es am Ufer.
Tag 10 Turmi
Sie fahren weiter auf der Allwetter-Schotterstraße und erreichen die Hügelland-schaft mit Ausblicken auf die Dörfer und terrassierten Hänge der Konso. Wie eine Art Sperre des Afrikanischen Grabens wirken die Berghänge des Konso-Landes. Vermutlich besiedelten die Konso dieses 1.000 qkm große Gebiet vulkanischen Ursprungs seit der Einwanderungswelle aus dem Süden im 15./16.JH. Die Konso lebten bisher sehr isoliert und trieben lediglich Handel mit den mit ihnen verwandten Borena. Die Verbundenheit der Konso untereinander und besonders in der Familie ist noch immer sehr groß. Dies zeigt ein besonderer Totenkult. Der Besuch Alt-Konsos versetzt Sie Jahrhunderte zurück. Das Volk der Konso lebte lange sehr isoliert. Ihr Glaube verehrt Schlangen. Heilige Trommeln stehen für Frieden und Harmonie. Im Totenkult symbolisieren die aus Wacholderholz geschnitzten Figuren – Waga – Macht, Reichtum und Ansehen. Die Konso schufen eine einzigartige Kultur-landschaft durch das Terrassieren der Berghänge mit Steinen zum intensiven Anbau der Feldfrüchte. Sie kennen lange Viehhöfe. Schutzwälle aus schwarzem Basalt umgeben wehrhaft die Dörfer. In die dichtstehenden Häuser aus Holz und Stein gelangt man nur durch einen kurzen Tunnel auf Knien. Östlich des Omo legen Hunderte von bearbeiteten und verzierten Monolithen Zeugnis ab von einer sehr frühen Besiedelung dieser Region, die heute hier lebenden Ethnien kamen viel später hierher. Nach Überqueren des Flusses folgt trockene wilde Landschaft. Sie überqueren eine Stahlbrücke und halten Ausschau nach Krokodilen. Bald erreichen Sie Weyto. Hier wird heute Markt abgehalten. Weiter führt ein Abzweig der Piste nach Arbore.. Dann geht es weiter nach Turmi, dem Hauptort des Volkes der Hamer, einem einzigartig exotischen Stamm, bekannt durch den Initiationsritus des Bullen-Springens.
Tag 11 Turmi
Der Montagsmarkt der Hamer in Turmi soll einer der interessantesten Märkte der Omo Region sein. Die Marktbesucher strömen aus allen Richtungen auf den Hauptplatz, um Gemüse, Gewürze, Butter und Milch zu handeln und um Neuigkeiten zu erfahren. Hier finden Sie auch die kunstvoll verzierten Kalebassen. Besuchen Sie ein kleines Dorf der Hamer unweit von Turmi, um die traditionelle Lebensweise dieses Volkes besser kennen zu lernen. Die Hamer betreiben Landwirtschaft und Viehzucht. Sie sammeln Honig und sind bekannte Töpfer. Sie leben polygam. Die Frauen tragen mit Glasperlen geschmückte Tierhäute und drehen ihr Haar mit Schlamm und Butter zu dichten Korkenzieherlocken. Siegreiche Männer schmücken sich mit einem Lehmknoten auf der Kopfhaut, verziert mit Pfauenfedern. Verzierungen wie Metallreifen haben auch symbolische Bedeutung.
Ein Abstecher bringt Sie zum Stephany See (Lake Chew Bahir).
Tag 12 Dimeka
Heute führt Ihr Weg rund 50 km südwestlich nach Omorate, auch Kelem genannt, an den Ufern des Omo gelegen. Sie setzen mit einem Einbaum über zum Dorf der Dasanech order Galeb, die als Halbnomaden südlich des Mago Parks leben. Die leichten Hütten werden mit einem Zaun aus Dornengestrüpp geschützt. Die Männer tragen Elfenbeinpflöcke in der Unterlippe oder im Ohrläppchen und Schmucknarben. Auch sie zeigen ihre Siege durch Tonkappen im Haar. Dichte Dornenhecken, steile Uferhänge des Omo prägen das Land während der Fahrt in schwüler Feuchtigkeit von Omorate nach dem Besuch der Galeb und und Bume Dörfer bis nach Murille. Nördlich von Murille lebt die bedrohte kleine Volksgruppe der Karo am östlichen Steilufer des mittleren Lauf des Omo. Die Karo sind eng mit den Hamer verwandt. Der Verlust großer Viehbestände durch Krankheit zwang sie zum Ackerbau. Sie dekorieren sich mit Schmucknarben in geometrischen Mustern. Lehmknoten und Kappen im Haar sind Zeichen der Tapferkeit bei den Männern. Für kultische Tänze wird der Körper mit einem Kalk-Wasser Gemisch sorgfältig bemalt, Gesichter mit Ocker, Holzkohle und gestoßenem Eisen verziert. Durch herrliche Savannenlandschaft fahren Sie von Murille zurück nach Turmi und weiter nach Dimeka.
Tag 13 Jinka
Heute ist der bei Hamer und Banna beliebte Mark in Dimeka. Die Banna leben von saisonalem Ackerbau und der Jagd. Sie dekorieren sich mit Mustern aus Lehm. Weiter geht es zum Land der Mursi. Die anfangs mühsame Fahrt wird belohnt mit dem Blick von der weiten Ebene auf die Mursi Hügel. Der kleine Volksstamm der Mursi entwickelt sich vom Nomaden zum Ackerbauern. Während sie in der Trockenzeit an den westlichen Hängen der Mursi Hügel am Omo leben und Sorghun, Mais und Gemüse anbauen, verbringen die Mursi die Regenzeit mit ihren Rinderherden in der Tama Steppe. Sie jagen und gehen auf Fischfang. Die Frauen schmücken sich mit verzierten Tontellern in der gespaltenen Unterlippe. Schmucknarben und Körperbemalung sind bei den Mursi ebenfalls beliebt und reine Dekoration. Die Männer üben sich in rituellen Stockkämpfen. Dann führt der Weg nach Jinka, dem Verwaltungssitz des südlichen Omo – großzügig angelegt, mit Bank, Museum und farbenfrohem Markt am Samstag. Der Bulat Hill bietet einen herrlicher Blick. Hier treffen Sie auf die Volksgruppen der Ari, Hamer, Banna, Karo, Koygou und Bodi.
Tag 14 Arba Minch
Auf Ihrem Weg zurück nach Konso und weiter nach Arba Minch besuchen Sie den sehr attraktiven Markt in Key Afar. Sie treffen auf Marktbesucher der Tsemay, Benna und Ari. Dies ist die Heimat der Banna, die saisonalen Ackerbau betreiben und jagen. Sie dekorieren sich mit Mustern aus Lehm. Sie fahren weiter durch das breite Weyto Tal. Dies ist das Land der kleinen Volksgruppe der freundlichen Tsemay. Sie sind Viehhirten und betreiben saisonale Landwirtschaft. Durch das Gebiet der Konso erreichen Sie dann Arbaminch – ‚Vierzig Quellen’, ist das Tor zu den zahlreichen Natur-Völkern des unteren Omo Flusslaufs, die Sie in den letzten Tagen besuchten. Die Stadt liegt auf einem Grat mit traumhafter Aussicht auf dicht bewachsene Hügel mit zahlreichen Plantagen und den größten See im äthiopischen Grabenbruch den Lake Abaya mit lehmbraunem Wasser sowie dem nur durch eine schmale Landbrücke getrennten, blassblau schimmernden Chamo See
Tag 15 Arba Minch
Auf einer Fahrt durch den Nechisar Nationalpark am Vormittag genießen Sie den Blick über die weiten – bei Trockenheit weißen – Ebenen , die glitzernden Seen vor markanten Gebirgskämmen. In der Savanne mit trockenem Buschland und an den bewaldeten Uferstreifen treffen Sie mit Glück auf Zebras, Gazellen und Kuhantilopen. Nachmittags unternehmen Sie eine Bootsfahrt auf dem Chamo See zum Krokodilmarkt. In traumhafter Landschaft können Sie riesige Krokodile, Nilpferde, Reiher und Pelikane entdecken.
Tag 16 Addis Abeba
Früh verlassen Sie die Stadt der Vierzig Quellen. Durch das fruchtbare Land der Wolayta kommen Sie vorbei am Senkele Swayne Hartebeest Schutzgebiet, das nach der endemischen Antilopenart benannt wurde. Die Tiere wie auch Schakale und Tüpfelhyänen und der dickschnabelige Rabe sind mehr außerhalb des Reservats zu sichten. Hügellige saftig grüne Landschaft; weite Felder und Weiden ziehen an Ihnen vorbei. Über Hosaina und Butajira führt die gute Straße zurück in die Metropole. Sie beziehen Ihre Tageszimmer und entspannen. Äthiopisches Abendessen und traditionelle Tänze mit Kaffeezeremonie auf Einladung von Paradise Ethiopia Travel
Transfer zu Ihrem Rückflug
Tag 17 Ankunft in Frankfurt