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Völker im Ost Omo Tal  – 9 N / 10 T ex Addis - ab 01.07.2011

Ä T H I O P I E N zu festen Terminen

A - Superior,  B - Tourist Hotels/ ÜF

T 3a  -  Addis-Langano Yabelo-Konso-Jinka-Turmi-Konso-Arba Minch-Addis

Preis auf Anfrage

Tag 0 Sa
Anreise nach Addis Abeba
Empfohlen Direktflug  mit Ethiopian Airlines ET707  22.40-07.40+ von Frankfurt nach Addis Abeba.

Tag 1 So
Addis Abeba - Langano
Ankunft, Begrüßung durch Ihre äthiopische Agentur und aktuelle Informationen über Ihre Route. Sie starten direkt mit dem Geländewagen in den Süden.
Von der Eukalyptus bewachsenen Hochfläche führt die Strecke hinunter durch fruchtbare Felder, vorbei an ausgedehnten Gewächshausanlagen in den ostafrikanischen Grabenbruch. Die Seenkette des Rift Valley ist ein wahres Vogelparadies. Lake Bischoftu bei Debre Zeit und der Ziway See mit seinen Inseln, Vogelschwärmen und Schilfbooten der Gurage bieten erstes Beobachten der großen Vielzahl an Vogelarten. Ihr Ziel ist der idyllische Langano See mit seinem Wassersportangebot für die Hauptstädter. Schwimmen im rötlich-braunen Wasser ist wegen des hohen Sodagehaltes ungefährlich.
1 Ü in Langano: A – Sabana Beach Resort, B – Wabe Shebele Hotel o.ä.

Tag 2 Mo
Langano-Rift Valley-Yabelo – Fahrt ca. 365 km – 6-7h Fahrzeit
Sie folgen der Transafricana nach Süden vorbei an farbig bemalten Häuptlingsgräbern der Sidamo und Arusi. Arsi Negele prägt das hohe Minarett. Inmitten weiter Getreidefelder liegt Shasheme, das äthiopische Zentrum der Rastafaris. Sie erreichen Awassa. Der kleinste See des Rift Valley in traumhafter Landschaft ist sehr fischreich und von unzähligen Wasservögeln bevölkert. Die Straße führt durch die Hügel der Sidama. Die Gruppe bewahrt teilweise ihren traditionellen Glauben. Die Bambusrahmen ihrer Hütten decken sie mit Gras und Enset-Blättern. Weltbekannt ist ihr aromatischer Kaffee. Vorbei geht es an abseits liegenden Stelenfeldern bei Dila in das heiße und trockene Land der Borena nach Yabelo. Die Semi-Nomaden sind berühmt für ihre ‚singenden Brunnen’. Das stolze Hirtenvolk tränkt seine Rinderherden NUR bei anhaltender Trockenheit mit Grundwasser aus mühsam unter Gesang aus tief in den Fels geschlagenen Brunnen. Bei ausreichend Zeit besuchen Sie den Salz-Kratersee El Sod.
1 Ü in Yabelo: A – Yabelo Motel, B – regionales Hotel oder camping

Tag 3 Di
Yabelo – Jinka – Fahrt ca 270 km – 5-6h
Sie begeben sich heute auf eine Zeitreise in eine andere Welt. Ihr Weg führt vorbei an wehrhaften Dörfern der Konso auf terrassierten Hügeln. Durch raue Landschaft folgen Sie der Piste ins  Weyto Tal. Hier lebt die kleine Gruppe der freundlichen Tsemay als Viehhirten. Weiter geht es vorbei an Hütten der Kako durch das Land der Benna. Die Benna betreiben saisonalen Ackerbau und jagen. Sie dekorieren sich mit Mustern aus Lehm. Ihr heutiges Ziel ist Jinka, das Zentrum der Süd-Omo Region mit interessantem kleinen Museum und buntem Markt am Samstag.
2 Ü in Jinka: A – Jinka Resort Hotel, B – Goh Hotel o.ä.

Tag 4 Mi
Jinka – Mursi – Ausflug 80-100km – 5-6h
Ihr Weg zu den Mursi führt durch den Mago NP. Der kleine Stamm der Mursi entwickelt sich vom Nomaden zum Ackerbauern. Zur Trockenzeit werden an den Hängen und am Omo Sorghum, Mais und Gemüse angebaut, In der Regenzeit sind die Mursi mit den Rinderherden in der Tamer Steppe, jagen und fischen. Die Frauen schmücken sich mit verzierten Tontellern in der gespaltenen Unterlippe oder den Ohrläppchen. Schmucknarben und Körperbemalung sind als Dekoration beliebt. Die Männer üben sich in rituellen Stockkämpfen. Nachmittags besuchen Sie die Ari. Sie bauen in den Mago Bergen Getreide und Hülsenfrüchte an, in niederen Lagen auch Mais, Bananen und Kaffee. Die Ari sind Bienenzüchter und Hirten. Ihre Frauen tragen Röcke aus Ensett.

Tag 5 Do
Jinka-Key Afer Markt-Turmi – Fahrt ca 130 km – 5-6h
Sie fahren nach Key Afer zum beliebten Donnerstagsmarkt. Aus allen Richtungen strömen die Ari, Benna, Tsemay und andere Volksgruppen der Region, um Gemüse, Gewürze, Butter und Milch zu handeln und Neuigkeiten auszutauschen. Es zieht Sie nach Turmi, dem Hauptort  der Hamer. Dieses Volk betreibt Ackerbau und Viehzucht. Die Hamer sammeln Honig und fertigen Töpferwaren. Sie leben polygam. Die Frauen tragen mit Glasperlen verzierte Tierhäute und drehen ihr Haar mit Schlamm und Butter zu dichten Korkenzieherlocken. Siegreiche Männer schmücken sich mit  Lehmknoten auf der Kopfhaupt, gekrönt von Pfauenfedern. Die Metallreifen haben symbolische Bedeutung. Berühmt ist der Bullensprung, der Initiationsritus für junge Männer.
2 Ü in Turmi: A – Buska Lodge, B – regionales Hotel oder camping

Tag 6 Fr
Turmi-Murielle-Omorate-Turmi – Fahrt ca. 170 km – 7-8h
Ein Ausflug bringt Sie westlich nach Murielle am Südzipfel des Mago NP in ein Dorf der bedrohten kleinen Volksgruppe der Karo am Steilufer des Flusses. Der Verlust großer Viehbestände zwingt sie zur Feldarbeit. Die mit den Hamer verwandten Karo dekorieren sich mit Schmucknarben in geometrischen Mustern. Lehmknoten und Kappen im Haar sind Zeichen der Tapferkeit der Männer. Für kultische Tänze wird der Körper mit einem Kalk-Wasser-Gemisch sorgfältig bemalt. Gesichter mit Ocker, Holzkohle und gestoßenem Eisen verziert.
Sie folgen der Piste südlich nach Omorate. Ein Einbaum bringt Sie über den Omo Fluss zu einer Siedlung der Dasenech oder Galeb. Die Halbnomaden schützen ihre leichten Hütten und das Vieh mit Dornengestrüpp vor Wildtieren. Die Männer tragen Elfenbeinpflöcke in der Unterlippe oder im Ohrläppchen und Schmucknarben. Auch sie zeigen ihre Siege durch Tonkappen im Haar.  Durch weite Savannenlandschaft kehren Sie zurück nach Turmi.

Tag 7 Sa
Turmi-Dimeka Markt-Konso-Arba Minch – Fahrt ca. 220 km – 8-9h
Ihr erstes Ziel ist der quirlige Samstagsmarkt in Dimeka. Hier treffen sich Hamer und Banna zum Austausch ihrer Waren und Neuigkeiten. Kunstvoll verzierte Kalebassen sind auch im Angebot. Dann geht es durch das Land der Arbore über Weyto zurück nach Konso. Die Kulturlandschaft der Konso wurde 2011 in die UNESCO Liste als Welterbe aufgenommen. Die terrassierten Berghänge  sind seit 500 Jahren Heimat der Konso.  Das Volk lebte lange sehr isoliert und trieb nur Handel mit den verwandten Borena Hirten. Bis heute bauen die Konso Pflanzen auch für rituelle Zwecke an. Über den mehrstöckigen bewässerten Terrassen liegen ihre mit hohen Wällen aus schwarzem Basalt befestigten Siedlungen. Gerne erklärt der König der Konso nach Möglichkeit in seinem Gehöft, wie die Gebräuche der Vorfahren und der Totenkult  in den traditionellen Dörfern heute gepflegt werden. Sie passieren weite Getreide- und Baumwollfelder auf Ihrem Weg nach Arba Minch, die Stadt der vierzig Quellen.
2 Ü in Arba Minch: A – Paradise Lodge, B – Bekele Molla Hotel o.ä.

Tag 8 So
Arba Minch
Auf einer Fahrt durch den Nechisar Nationalpark am Vormittag genießen Sie den Blick über die weiten – bei Trockenheit weißen – Ebenen , die glitzernden Seen vor markanten Gebirgskämmen. In der Savanne mit trockenem Buschland und an den bewaldeten Uferstreifen treffen Sie mit Glück auf Zebras, Gazellen und Kuhantilopen. Bei zu schlechten Fahrbedingungen durch den Park machen Sie alternativ einen Ausflug in die Guge Berge zu dem Volk der Dorze. Die Dorze – frühere Krieger -  bauen heute auf terrassierten Feldern Gerste, Enset und Baumwolle an. Ihre inmitten eines umzäunten Gartens errichteten Hütten aus Bambus ähneln riesigen Bienenstöcken, die bis 12m hoch werden und mit Bambusmatten verkleidet sind.  Die Dorze Männer sind berühmt für Ihre Baumwollwebereien. Der Rückweg nach  Arba Minch bietet wunderbare Ausblicke auf die Seen Abaya und Chamo
Nachmittags genießen Sie eine Bootsfahrt auf dem idyllischen Chamo See zum so genannten Krokodilmarkt. In traumhafter Landschaft beobachten Sie riesige Krokodile, Flusspferde, Reiher und Pelikane.

Tag 9 Mo
Arba Minch-Addis Abeba – Fahrt ca. 495 km – 7.8h
Früh brechen Sie auf zum Rückweg auf guter Straße über Sodo durch das Land der Wolayto. Die mit Lehmreliefs dekorierten Hütten der Bauern liegen verstreut in  fruchtbaren Feldern und Wiesen. Gutes Ackerland und weite Gemüse- und Blumen-Plantagen säumen das letzte Stück Weges nach Addis Abeba. Sie beziehen Ihr Hotelzimmer im Herzen der Stadt. Nach kurzer Erfrischungspause entdecken Sie heute die dritthöchste Hauptstadt der Welt. Die ‚Neue Blume’ ist eine faszinierende Mischung aus Tradition und Moderne. Neben dem Stadtzentrum besuchen Sie das Nationalmuseum mit Lucy, den Mercato, den größten offenen Markt Afrikas, und genießen vom Mt. Entoto einen atemberaubenden Panoramablick auf das ausgedehnte Addis
Abends kosten Sie typische Gerichte bei traditioneller Musik mit anschließender Kaffee-Zeremonie.
1 Ü in Addis: A – Ghion Hotel, B – Panorama Hotel o.ä.

Tag 10 Di
Addis – Frankfurt
Frühstück und Anschlussprogramm oder Transfer zum Rückflug nach Frankfurt mit Ethiopian Airlines
(ET706 10.05-16.35)

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