Sie sind hier: Startseite > Äthiopien > Highlights

Highlights Äthiopiens

9 Unesco Welterbestätten

Mit 9 Welterbestätten ist Äthiopien kulturell eines der reichsten Länder Afrikas. Mehr über UNESCO Welterbestätten in Äthiopien.

Das 9. Welterbe für Äthiopien
Das Welterbekomitee der UNESCO hat im Juni 2011 weitere 25 Stätten neu in die Liste des Welterbes aufgenommen. Eine der Stätten – das 9. Welterbe für Äthiopien – ist die Kulturlandschaft der Konso. Gewürdigt wird die außergewöhnliche Interaktion zwischen Mensch und Natur. Im Südwesten Äthiopiens 90 km von Arba Minch am Rift Valley liegt die Terrassenlandschaft, die seit rund 500 Jahren die Heimat des Volkes der Konso ist. Sie lebten hier lange sehr isoliert und trieben früher nur Handel mit den Borenas. Bis heute bauen die Konso Pflanzen auch für rituelle und medizinische Zwecke an....[weiterlesen]

Die ersten Biosphärenreserverate Äthiopiens

Kafa und Yayu, - zwei Regionen im Südwesten Äthiopiens, wurden 2010 von der UNESCO zu den ersten Biosphärenreserveraten Äthiopiens ernannt. Kafa gilt als Ursprungsland des Arabica-Kaffees. Aktuell entsteht in Kafa ein Kaffemuseum, die Eröffnung ist für 2011 geplant. Weitere Informationen finden Sie unter www.kafa-biosphere.com/ und www.unesco.de/4679.html

Klosterinseln im Tana See

Der Tana See ist der größte See Äthiopiens. Im Süden grenzt Bahir Dar [LINK]  mit seinen breiten von Dattelpalmen gesäumten Avenuen (einmalig in dieser Höhe), direkt an den atemberaubenden See. Im See befinden sich auf kleinen Inseln Klöster aus dem 13. und 14. Jahrhundert, deren Zutritt bis heute zum Teil nur Männern gestattet wird. Z.B. Azwa Mariam  aus dem 14.Jhd mit wertvollen alten illustrierten Schriften oder auch Ura Kidane Mihret aus dem 13.Jhd mit farbenfrohe Wandmalereien und einem kleinen Museum mit Kronen und Gewändern aus mehreren Epochen. Ein weiteres Highlight ist der blaue Nil, der sich hier in der regenzeit in einem bis zu 500m breiten Wasserfall in die Tiefe stürzt. Der Blaue Nil wird von Äthiopiern mit dem Ghion verglichen, einem der vier Paradiesströme in der Genesis.

Mittelalterliche Zeremonien kirchlicher Feste

Äthiopier feiern in farbenfrohen Prozessionen ihre kirchlichen Feste als Volksfeste. Sehr eindrucksvoll umrunden dabei Kirchenmänner in prunkvollen Gewändern, mit dem von prächtigen Sonnenschirmen beschützten Tabot (Replik der Bundeslade) unter Gesang und traditioneller Musik die Kirchen.
Stolz zeigen die Priester die alten Manuskripte und heiligen Schriften. Sie werden in den Gottesdiensten heute noch täglich benutzt.

Seenkette des Rift Valley

Der große vulkanische Grabenbruch spaltet Ostafrika von Äthiopien bis Malawi auf einer Länge von 2800 km und bietet in seinem nördlichen Abschnitt die wohl späktakulärsten landschaftlichen Formationen. Die vielfältige Schönheit der sieben sehr unterschiedlichen Seen mit ihren phantastischen Vogelparadiesen, dem Fischreichtum und der erstaunlichen Tier- und Pflanzenwelt überrascht. Ein Geheimtipp für Naturliebhaber. Mehr über Rift Valley...

Aktiver Vulkan Erta Ale

Der einzige ständige Lavasee der Welt. Bei unerbittlicher Hitze geht es über abenteuerliche Pisten zum Basislager in der Nähe eines Afar Dorfes unweit des Vulkans Erta Ale. Bei Nacht setzen Sie von Dodom aus Ihren Weg mit dem Kamel oder zu Fuß fort. Ihr Ziel ist der Kraterrand. Sie sollten vor Morgengrauen den Kraterrand erreicht haben, da die glühende Lava nachts besonders eindrucksvoll wirkt. Beobachten Sie bei Mondschein die vulkanische Aktivität -  phantastische Szenen vor der unendlichen Weite der Wüste und erleben Sie einen unvergesslichen Sonnenaufgang.

Bale Nationalpark

Zum Schutz der Endemiten Bergnyala und Abessinischer Wolf eingerichtet. Bale  ist eine ganz eigene Welt, eingebettet in das Hochland des südlichen Äthiopiens, sind die Bale-Mountains mit ihren riesigen Moorlandschaften, den gossen von Johanniskraut und Heiden bedeckten ausgedehnten Flächen,  ihren ursprünglichen Wäldern, klaren Gebirgsbächen – und ihrem alpinen Klima. Die ausgedehnte Gebirgsregion wird in west-östlicher Richtung von der Harenna Felswand geteilt. Das Hochplateau im Norden ist mit zahlreichen Flüssen, Wasserfällen, tiefen Schluchten zergliedert und besteht aus Busch-,  Waldland und Flugebenen mit Bergseen.

  • Über das 4000 m hohe Sanetti Plateau in der Mitte verläuft die höchste Allwetterstraße Afrikas, einer der besten Plätze, um den gefährdeten Abessinischen Wolf, das Bergnyala oder die Menelik-Buschantilope zu beobachten.
  • Mt Batu ist mit 4.307 m  zweithöchster Berg Äthiopiens.
  • Die klaren Bäche des Parks zählen zu Afrikas besten Fischgründen für Regenbogen- und Europäische Rorelle.
  • Der südliche Teil ist von dichtem Wald bedeckt.

Völker der Omo (am Unterlauf des Omo)

Einmalig ist die Vielzahl der Völker auf kleinstem Raum am südlichen Omo Fluss. Diese Naturvölker führen ein für uns unvorstellbares archaisches Leben. Sie sind noch tief in ihren Traditionen und Riten verwurzelt. Die Menschen sind Hirten, Sammler und Bauern. Ihr ganzer Stolz sind die Viehherden.

Die Volksstämme unterscheiden sich alle durch ihre Sprache, Hütten, Kleidung, Schmuck. Manche lieben Schmucknarben, andere Körperbemalung, kunstvolle Frisuren, Ohrpflöcke oder Lippenteller. Viele Dekorationen sind reiner Schmuck, andere symbolisieren Macht, Ansehen, besiegte Feinde.

Alle pflegen ihre Traditionen und Riten. Die Stockkämpfe der Surma, das Bullenspringen der Hamer z.B. gelten als Reifeprüfungen junger Männer zur Aufnahme in die Stammesgemeinschaft und zur Eheschließung.Hier finden Sie weitere Infos zu den Völkern Äthiopiens.

Heimat des Kaffees

Der fruchtbare Südwesten von Äthiopien mit seinen Kaffeeplantagen und das im Zentrum des südlichen Hochlandes gelegene Kaffa wird als Heimat des Arabica Kaffees gehalten. Viele Legenden ranken sich um die Entdeckung der anregenden Bohnen. Ein Hirte soll die Munterkeit seiner Ziegen nach dem Verzehr der Früchte aufgefallen sein und entdeckte die belebende Wirkung nach deren Genuss.

Die Kaffeezeremonie ist ein soziales Ereignis.
Nach dem vollbrachten Tagwerk werden bei der Kaffeezeremonie die Ereignisse des Tages ausgetauscht. Die Frau als Gastgeberin sitzt auf einem niedrigen Schemel an einem mit frisch geschnittenem Gras ausgelegten Platz. Nach der Auswahl der guten getrockneten Bohnen, werden diese gewaschen und dann auf einer Eisenplatte über dem Holzkohlefeuer  geröstet. Kleine Weihrauchbrocken und Flocken im Feuer entfalten einen intensiven Duft. Die Gastgeberin fächelt dem Gast das Aroma des frisch gerösteten Kaffees ins Gesicht bevor sie die Bohnen im Mörser stampft und in einer bauchigen Tonkanne dreimal aufkocht, damit sich der Kaffeesatz absetzt. Tradition ist, den Kaffee dreimal aufzubrühen und in kleinen Tassen anzubieten. Je nach Region werden unterschiedliche Gewürze, Salz oder Zucker hinzugefügt. Dazu reicht man ‚kollo’ – eine geröstete Getreidemischung, Pop Corn, ein Stück injera oder das äthiopische Brot ‚dabo’.

Erleben Sie regional unterschiedliche Kaffeezeremonien und entdecken Sie die vielfältigen Geschmacksrichtungen und Zubereitungsmöglichkeiten mit unserer Kaffee-Reise!

Sie sind hier: Startseite > Äthiopien > Highlights